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Positive Gedanken führen zu Erfolgen die wieder positive Gedanken auslösen

Freude am Leben Denke positiv – diese Aufforderung kann man manchmal nicht mehr hören. Oder die Aussage, immer das Positive an einer Sache zu sehen. Das klingt dann ein bisschen wie das Pfeifen im Walde. Wenn einem nichts mehr einfällt, sagt man sich und anderen doch jetzt bitteschön positiv zu denken.

Doch dieser Schubser hin zu besseren Gefühlen hat tatsächlich einen berechtigten Sinn.

Das konnte Barbara Fredrickson, Psychologin an der Universität North Carolina, mit einem Experiment nachweisen.

Es ging dabei um die Frage, welchen Einfluss positive Gefühle auf das Gehirn haben.

Fünf gleich großen Gruppen von Versuchsteilnehmern wurden unterschiedliche Filmclips gezeigt.

Die ersten beiden Gruppen sahen Filmclips, die positive Gefühle erzeugen. Dabei gab es noch die Differenzierung, dass Gruppe 1 Bilder sah, die Gefühle von Spaß erzeugen, und Gruppe 2 Bilder, die Gefühle von Zufriedenheit entstehen lassen.

Gruppe 3 wurde als Kontrollgruppe Bilder gezeigt, die emotional neutral waren und keine besonderen Gefühle hervorriefen.

Den Gruppen 4 und 5 wurden Bilder vorgeführt, die negative Gefühle hervorrufen. Die Teilnehmer der Gruppe 4 sahen Bilder, die Furcht erzeugen, während es bei der fünften Gruppe Gefühle von Ärger waren.

Anschließend wurden die Teilnehmer aufgefordert, sich selbst in einer Situation vorzustellen, die die gleichen Gefühle erzeugt wie bei ihrer jeweiligen Filmvorführung. Sie sollten möglichst viele Lösungen aufschreiben, was sie in dieser Situation tun würden.

Und dabei kam heraus: Wer die Filme gesehen hatte, die negative Gefühle hervorrufen, schrieb nur wenige Lösungen auf, was man tun könnte, wenn man sich in einer Situation befindet, die Furcht und Ärger auslöst.

Die neutrale Kontrollgruppe brachte bereits mehr Möglichkeiten zu Papier, doch den beiden Gruppen mit den positiven Gefühlen von Freude und Zufriedenheit fielen die mit Abstand meisten Lösungsvorschläge ein.

Frau Fredrickson zieht aus diesem Ergebnis den folgenden Schluss: Positive Gefühle wie Freude, Zufriedenheit und Liebe haben zur Folge, das man mehr Möglichkeiten im Leben erkennt als mit den negativen Gefühlen Furcht und Ärger.

Furcht löst den Fluchtreflex aus, und da geht es nur noch darum, sich so schnell wie nur irgend möglich aus dem Staub zu machen. Der Mechanismus, der dieses Verhalten steuert, lässt keinen Spielraum für Überlegungen, was man in dieser schlimmen Situation denn noch so alles machen könnte. Beispiel ist wieder der berühmte Säbelzahntiger, dessen Weg man plötzlich kreuzt, und dann geht es nur noch darum, sein Leben zu retten.

Diese archaische Reaktion bestimmt unser Verhalten auch heute noch. Den Säbelzahntiger haben wir überlebt, an seine Stelle sind meist abstraktere Auslöser von negativen Gefühlen getreten.

Jeder war bestimmt schon einmal in einer Lage, die eine solch starke Furcht auslöste, dass einem überhaupt nichts mehr einfiel. Man ist dann körperlich und geistig gelähmt vor Angst.

Die positiven Gefühle bringen neben der größeren Lösungsvielfalt noch einen weiteren hervorragenden Effekt mit: Wenn der Auslöser des guten Gefühls weg ist, und das gute Gefühl ebenfalls allmählich nachlässt, dann hat diese das Vermögen verbessert, Fähigkeiten zu entwickeln und sich so wertvolle Ressourcen für das spätere Leben zu erschaffen.

Das lässt sich sehr gut an diesem Beispiel zeigen: Ein Kind, das draußen mit seinen Freunden herumtobt, vor lauter Freude dabei lacht und schreit, ist körperlich aktiv, kommuniziert mit den Freunden und ist erfinderisch beim Spielen. Es entwickelt so ganz nebenbei athletische, soziale und kreative Fähigkeiten. Die ihm im weiteren Leben nützlich sein werden.

Der vorteilhafte Effekt positiver Gefühle geht sogar noch viel weiter. Mit den Fähigkeiten erzielt man Erfolge, die wiederum positive Gefühle mit sich bringen, die wiederum zur Folge haben, dass die Fähigkeiten weiter wachsen.

Es ist eine Aufwärtsspirale entstanden.

Nachweislich sind Menschen mit positiven Gefühlen seltener krank und beim Arzt als Menschen mit negativen Gefühlen.

Positive Gefühle machen nicht nur gesund, sie führen auch zu einem erfüllten und eher selbstbestimmten Leben.

Lesen Sie im nächsten Artikel, wie Sie positive Gefühle bei sich hervorrufen können.

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